Unser Foto-Equipment

Inhaltsverzeichnis
Ein paar Anmerkungen vorweg

Eine kurze Anmerkung vorweg: Wir nutzen sogenannte Hybrid-Kameras, und verwenden diese sowohl für Fotografie, als auch für Videografie. Dieser Artikel soll die Seite der Fotografie darstellen. Ausrüstungsgegenstände, die ausschließlich für Videos verwendet werden, lassen wir hier weg. Dennoch gibt es naturgemäß Überschneidungen.
Wer fotografiert, wird früher oder später mit folgendem Spruch zur Verzweiflung getrieben:
Was für schöne Fotos. Du musst eine tolle Kamera haben!
Diese Seite soll nicht den Eindruck erwecken, als könnte man nur mit unserer „Vollausstattung“ vernünftige Bilder machen. Für uns gehören Bilder zur beruflichen Tätigkeit, und die Kameras sind Werkzeuge, die zuverlässig funktionieren und bestmögliche Qualität abliefern müssen.
Ob ein Bild gut wird, oder nicht, entscheiden aber vorrangig Fotograf, Licht, Motiv, Bildgestaltung, und nicht die Kamera. Die Ausrüstung ist nur Mittel zum Zweck.
Im Sterne-Restaurant kommt auch niemand auf die Idee, dass das Essen wegen der guten Töpfe so gut wurde. Natürlich hilft eine qualitativ hochwertige Ausrüstung bei der Erstellung toller Bilder, und manche Bilder erfordern spezielles Equipment. Dennoch sollte der Weg immer der sein, sich zuerst mit dem eigenen Können zu beschäftigen, und erst dann das Equipment upzugraden.

Zu guter letzt: Wir haben nicht immer alles davon dabei. Hier listen wir einfach mal alles auf, was zu unserer Fotoausrüstung gehört und für dich relevant sein könnte, sodass du selbst auswählen kannst, was du benötigst.
Die beste Kamera ist die, die man dabei hat
Und das erklärt den Erfolg der Smartphone-Fotografie. Und machen wir uns nichts vor: Für viele Zwecke und die meisten Benutzer ist das Smartphone heute die beste Kamera. Bequem, immer dabei, und sie denkt auch noch mit.

Natürlich sollte man dennoch wissen, was man tut, aber das kann man ja lernen. Olya verwendet mittlerweile primär das Smartphone, nur gelegentlich verwendet sie unsere Kameras. Das aktuelle iPhone 15 Pro Max ist das beste Smartphone, das wir je hatten, und da iPhones langlebig sind, ist auch das iPhone 12 Pro Max weiterhin im Einsatz.
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Unsere Haupt-Kameras
Sony A7C II
Die A7C II ist die perfekte Hybrid-Kamera für Foto und Video. Tolle Qualität, eines der besten Autofokus-Systeme überhaupt, einfache Bearbeitung der Dateien und eine „mittlere“ Auflösung, die für so gut wie alles genügt, aber den Rechner noch nicht in die Knie zwingt. Dabei ist sie mittlerweile schon recht günstig. Sie ist leicht, und wird mit den passenden Objektiven beinahe zur Kompaktkamera – ist aber eine Vollformatkamera. Das umfangreiche Objektiv-Sortiment hoher Qualität, das man bei Sony findet, hat zwar seinen Preis, ist aber über jeden Zweifel erhaben. Und man hat eine Vielzahl an Dritthersteller-Objektiven zur Auswahl.

Sony A7 IV
Für Studioarbeit, Arbeit mit dem Blitz oder einfach konzentriertes Fotografieren ist der größere und bessere Sucher der A7V gegenüber der A7C II im Vorteil. Davon abgesehen nehmen sich die beiden Kameras nicht viel, die A7IV hat etwas mehr Ausstattung, die A7C II mehr AI-Features und ein kompakteres Gehäuse.
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Unsere Objektive
Standard-Zoom: Sony FE 20-70 F/4 G
Das Sony FE 20-70 F/4 ist das beste Reise-Zoom-Objektiv, das wir je hatten. Die 20mm am weiten Ende sind unglaublich praktisch, sowohl für Fotos aber auch fürs Vloggen. F4 am Vollformatsensor genügt fürs Freistellen, das Objektiv ist relativ kompakt und leicht.
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Lichtstarke Normalbrennweite Sony FE 50mm 1.4 GM

50mm liebt man oder hasst man. Sony GM-Objektive kann man aber nur lieben. die Lichtstärke von 1.4 in Verbindung mit dem Vollformatsensor lässt keine wünsche offen. Unsere Wahl für ein vielseitiges, künstlerisches Objektiv für unterwegs, mit dem Porträts genauso wie Street-Fotografie gelingt.
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Porträt-Objektiv: Sigma 85mm 1.4 DG DN
Sigma hat so viele Objektive im Programm, dass man schon Mal die Übersicht verlieren kann. Wichtig ist das „DG DN“ im Namen, denn das sind die neueren, für spiegellose Systeme gerechneten, kompakteren Objektive. Das 85mm 1.4 ist eine ganz tolle Porträtlinse. Leider sind 85mm schon etwas lang für den „Allroundeinsatz“ auf Reisen, und die Freistellung von 1.4 ist zwar schön, aber man kann sich dann das Reisen eigentlich sparen, denn man erkennt sowieso nichts mehr vom Hintergrund. Deshalb kommt das Objektiv selten zum Einsatz und bleibt auch mal zuhause.
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Superweitwinkel: 16-28mm F2.8 DG DN Contemporary
Die Wahl eines Superweitwinkel-Objektivs für Sony ist nicht einfach, die Auswahl ist groß. Wem das 16-35 f2.8 von Sony zu teuer ist, der wird bei Sigma fündig. Fürs Vloggen toll, aber auch Superweitwinkelaufnahmen und sogar das gelegentliche Nachtfoto gelingen damit einwandfrei. Mittlerweile gibt es von Sony auch ein 16-25, das wohl eine gute Alternative wäre.
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Tele-Objektiv: 50-400mm F/4.5-6.3 Di III VC VXD
Ähnlich schwierig war die Auswahl einer Tele-Linse. Aber Wildlife machen wir kaum, und so fiel unsere Wahl auf das vielseitige 50-400 von Tamron. Einwandfreie Tele-Aufnahmen (völlig ausreichend für Zoo-Distanzen) aber außerdem 50mm am kurzen Ende bedeutet, dass man das Objektiv auch in der Stadt beim Sightseeing einsetzen kann. Man fällt allerdings ein wenig auf damit.
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Drohne
Bei Drohne denken alle immer an Videos, aber Drohnen können auch sehr tolle Fotos machen. Wir setzen auf die DJI Mini 3 pro: Toller Controller, der kein Herumgetue mit Kabel und dem Smartphone und dann ewiges Warten aufs Pairing erfordert. Gute Bildqualität, völlig ausreichend für die meisten Zwecke, und die Drohne ist so klein, dass man sie einfach dabei hat, falls man sie mal benötigt. Unsere Empfehlung für eine Reisedrohne!

Wir verlinken den Nachfolger DJI Mini 4 Pro.
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Ergänzende Kameras
Die Panasonic G81 (auch bekannt als G85) war unsere erste Kamera, die speziell für den Einsatzzweck YouTube angeschafft wurde. Wegen ihrer Kompaktheit (speziell mit Zoom Linsen) liebt Olya sie aber und deshalb bleibt sie. Mag mit MFT einem sterbenden System angehören, dieses System hat aber seine Vorzüge und wir hoffen, dass es noch lange bestehen bleibt, denn an der Panasonic gibt’s nix auszusetzen. Tolle Bilder, tolle Videos und vor allem ein viel besserer Stabi als jener der Sonys (oder Fujis).

Mittlerweile leider nur mehr schwer verfügbar, auch der verlinkte Nachfolger G91 ist schon schwer zu bekommen.
Der Größenvorteil des MFT-Systems liegt oft in den Objektiven, speziell im Telebereich. Das Panasonic 14-140 II ist ein wirklich gutes Objektiv, das einen äquivalenten Brennweitenbereich von 28-280mm abdeckt. Und da Olya Objektivwechsel nicht mag, ist das für sie genau das richtige.
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Computer

Fotoverwaltung, Fotobearbeitung und vor allem Videoschnitt benötigen mächtig Rechenleistung. Und in diesem Bereich kommt man dann nicht am Apple Silicon vorbei, vor allem, wenn man mobil und vom Wohnmobil aus arbeitet. Bei uns im Einsatz sind
- Macbook Air M1 13″ 16Gb: Olyas Arbeitsgerät steckt eigentlich alles weg, nur der Bildschirm ist für Videoschnitt unterwegs zu klein.
- Macbook Pro M1 Max 16″ 32Gb: Gerfrieds Arbeitsgerät wird wohl bleiben, bis es verstirbt, denn man kann ihm alle Aufgaben zuwerfen, es schnauft nie. Seit dem braucht es keine Proxies mehr, man kann flüssig durch jede 4k-Timeline scrollen. Perfekt für unseren Anwendungszweck.
- Außerdem verwenden wir ein iPad Pro als Backup-Gerät, das zum Bilder sortieren und Bearbeiten erstaunlich gut funktioniert. Und natürlich als Netflix-Device 😁
Wir verlinken die aktuellen Modelle weil unsere, wie bei Apple üblich, durch die jährlichen Updates bereits abgelöst wurden.
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Stative
Stative sind eines dieser Equipment-Bestandteile, die oftmals wenig Beachtung finden. Zu Unrecht, denn ein gutes Stativ macht das Leben unterwegs einfacher und bequemer, hält die Kamera stabil und sicher und ist so gut zu bedienen, dass man keine Aufnahme verpasst. Ich setze seit einiger Zeit auf das Peak design travel tripod in der Carbonversion. Teuer, aber gut.

Zusätzlich sind Mini-Stative immer praktisch, wenn man wenig schleppen möchte, aber für alle Fälle dennoch ein Stativ mitnehmen möchte. Außerdem lassen sich damit Backup-Kameras für alternative Einstellungen auch mal aufstellen. Dafür nutzen wir das Joby Gorillapod 5k mit den Erweiterungen für Zubehör (braucht man als reiner Fotograf aber nicht, und das Stativ gibt es auch eine Nummer kleiner).
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Rucksäcke
Was moderne, gute Fotografenrucksäcke kosten, wird dich erst Mal aus den Socken hauen. Was sie können, im zweiten Schritt dann aber eventuell auch.
Die teure Fotografie-Ausrüstung will sicher transportiert werden, aber auch so, dass du keine Rückenschmerzen bekommst und außerdem schnell an dein Ausrüstung rankommst.
Ich habe noch die Zusatzanforderung, dass ich nichts von großem Wert (und das ist für mich mein Laptop, auf dem all meine Arbeit liegt und dessen Verlust unterwegs fatal wäre) im Wohnmobil zurücklassen möchte, d.h. ausreichend Platz für Laptop, sonstige Wertsachen, Verpflegung und Bekleidung soll außerdem vorhanden sein.

Seit zwei Jahren verwende ich den Peak Design Everyday Backpack (eine gewisse Affinität für die Marke Peak kann man mir nicht absprechen, die machen einfach toll designte Produkte und ihre Garantie ist den Namen wert!). Toller Rucksack, mit verbesserungswürdigen Reißverschlüssen und verbesserungswürdigem Tragekomfort. Sonst kann er aber alles. Sein einziges Problem? Olyas Rucksack.
Olya suchte lange, verglich in langen Excel-Listen, und landete schließlich beim Shimoda in der Women’s version. Der kann wirklich alles noch eine Stufe besser als der Peak. Aber habe ich schon erwähnt, dass dich der Preis aus den Socken hauen wird? Augen zu und durch, sowas kauft man einmal und hat dann Jahrelang seine Ruhe. Auch als Wanderrucksack geeignet.
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Blitz-Equipment
Blitze sind für viele ein etwas ungeliebter Bestandteil der Fotografieausrüstung, und wenn sich jemand „Naturlichtfotograf“ nennt, dann ist das prinzipiell zwar nichts schlechtes, aber das Herausstreichen dieser Eigenschaft zeigt vielleicht doch ein wenig Ehrfurcht vor Blitzen. Und ja, sie sind umständlich, schwer, und um sie richtig zu bedienen und effektiv einzusetzen ist etwas Mathematik unumgänglich. Aber gewisse Bilder lassen sich einfach nur mit Blitzen anfertigen, Bildbearbeitung, Dynamikumfang, computational photography hin oder her.

Auch die Kosten können ein Hindernisfaktor sein. Ich setze seit Jahren auf Blitze von Godox und bin ziemlich zufrieden mit der „Billigmarke“.
In der Sahara waren – wie am Bild zu sehen – zwei Blitze Godox AD 200 pro mit dabei, die per ADB2 quasi zu einem AD400 pro werden (den ich auch habe, der mir für Reisen aber zu unhandlich ist). Die AD 200 pro-Blitze kann ich sehr empfehlen, wobei auch die normalen Aufsteckblitze ihre Berechtigung haben.
Als Trigger für OCF (off-camera-flash) verwendete ich bislang den wirklich guten X-Pro-Trigger. Für Reisen wechsle nun aber zum viel kleineren und per USB-C aufladbaren X3. Achtung: Wähle Blitz-Trigger und Aufsteckblitze passend zu deinem Kamerasystem! (Blitze, die nur für off-camera-Einsatz gedacht sind, müssen nicht ans Kamerasystem angepasst werden, da sie ohnehin nur mit dem Trigger kommunizieren)
Für Off-Camera-Einsatz braucht es dann noch Lichtformer und Stative. Diese sind auf Reisen ein Problem, weil schwer und klobig. Ich beschränke mich daher unterwegs auf den klassischen Schirm, und Stative von Manfrotto.
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Nützliche Kleinteile
Schließlich gibt es noch Kleinigkeiten, die man als Fotograf nicht mehr missen möchte.

Dazu gehört zum Beispiel der Peak Design Capture Clip: Bombensicherer Halt und mit der Arca-kompatiblen Stativplatte wechselt man mit der Kamera vom Clip zum Stativ ohne Verrenkungen.

Ganz toll finden wir auch das Schnellverschluss-System, das sich im ganzen Peak-System findet, und mit dem man Kamera-Gurte oder Schlaufen in zwei Sekunden abnimmt oder wieder an der Kamera anbringt. Haben wir seit über sechs Jahren im Einsatz, ohne jegliches Problem.
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Ausgemustert
Früher mit dabei waren bei uns außerdem folgende Kameras:
- Fuji X-T4: Super Hybrid-Kamera. Objektive teilweise etwas veraltet und nicht sooo videotauglich, weshalb ich irgendwann dann dem Ruf des Vollformatsensors erlag.
- Fujifilm X-T3: War parallel mit der X-T3 im Einsatz. Ihr fehlte aber der Flip-Out-Screen und im Videobetrieb war die Akkulaufzeit furchtbar. War daher neben der X-T3 nur mehr Backup.
- Nikon D60: Olyas erste DSLR, dokumentierte unsere Reisen mit dem T3 und dem Pössl.
- Olympus M10 MIII hatte Olya eine Weile, die Kamera musste aber wieder gehen, ohne, dass das ihre Schuld gewesen wäre.
- Canon G9: Eine kompakte mit DSLR-Bedienung, leider aber nicht mit deren Output. War halt das, was ich mir damals leisten konnte. Dokumentierte unsere ersten, gemeinsamen Reisen.
- Diverse Smartphones, lange Zeit in der Android-Welt, von Motorola, HTC und anderen Herstellern. Mit dem iPhone 12 dann wieder beim iPhone gelandet und wegen der Video-Leistung sowie der Integration in Apples goldenen Käfig, der halt doch auch viele Vorteile für Kreative bietet, beim iPhone geblieben.




